FF Adlwang

Ereignisse von 1958 – 1969

Kommandant Johann Bachleitner erhielt für seine 47-jährige Tätigkeit bzw. Zugehörigkeit zur Feuerwehr und für seine Dienste vom Amt der oö. Landesregierung 1958 das Feuerwehrverdienstabzeichen 3. Klasse. Anlässlich der Auszeichnung gab Johann Bachleitner bekannt, dass er nach Ablauf der Funktionsperiode sein Amt zurücklegen wird. Johann Bachleitner wird zum Ehrenkommandant ernannt.

Jahreshauptversammlung und Neuwahl des Feuerwehrkommandos:

Fw. Kommandant: Karl Dietermayr
Fw. Kommandant Stellvertreter: Balthasar Wasserbauer
Zeugwart: Alois Kammerhuber
Schriftführer: Karl Fallnit   

Bild 1: 1965
Bild 2: Ansicht Adlwang

Funktionsperioden Kdt. HBI Dietermayr Karl 1958 – 20.03.1974

Fw. Kommandant Stellvertreter: OBI Balthasar Wasserbauer, 1958 – 17.03.1968
Fw. Kommandant Stellvertreter: OBI Alois Kammerhuber, 1968 – 02.09.1974

Zeugwart: AW Alois Kammerhuber, 1958 – 17.03.1968
Zeugwart: AW Josef Neuhofer, 1968 – 18.02.1973
Zeugwart: AW Herbert Zauner, 18.02.1973 – 02.09.1974

Schriftführer: AW Karl Fallnit, 1958 – 1963
Schriftführer: AW Franz Wasserbauer, 1963 – 17.03.1968
Schriftführer: AW Fritz Breinesberger, 1968 – 02.09.1974

Kassenführer: AW Johann Aigner, 1958 – 17.03.1968
Kassenführer: AW Franz Wasserbauer, 1968 – 02.09.1974
Zugskommandant: BI Neuhofer Josef, 18.02.1973 – 02.09.1974

Lotsenkommandant: BI David Straßmayr, 1958 – 1964
BI Johann Achathaler, 1964 – 18.02.1973
BI Johann Altmann, 18.02.1973 – 02.09.1974

20.03.1974: Kdt. Dietermayr Karl legt seine Funktion zurück, Kdt.- Stv. Kammerhuber Alois wird vorübergehend die Geschicke unserer Wehr leiten.
   
02.09.1974: Anlässlich einer KDO-Sitzung legt das KDO unserer Wehr sämtliche Funktionen zurück.

Die Handdruckspritze wird aus Platzgründen vom Feuerwehrdepot in den Geräteschuppen des Braidhaidergutes feuersicher und einsatzbereit verlegt.

Am 2. August brach Feuer durch Blitzschlag beim Anwesen des Landwirtes Karl Steinmaßl in Natzberg Nr. 34, Gemeinde Nußbach, aus. Infolge Stromausfall konnte die Sirene nicht betätigt werden. Nach dem Eintreffen einiger Feuerwehrmänner wurde sofort ausgerückt. Am Brandplatz konnte erst nach Anlaufschwierigkeiten der Motorspritze mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Das Feuer hat rasch um sich gegriffen, das Gebäude konnte nicht mehr gerettet werden.
Am 28. September rückte die Feuerwehr zum des Anwesens Josef Steinmair in Helmberg, Gemeinde Kremsmünster aus. Der Brand wurde von einem 7 Jahre alten Kind beim Spiel mit Streichhölzern verursacht.

1. Parkplatzdienst während der „Goldenen Samstagnächte“

In der Kommandositzung vom 16. Oktober 1958 wurde erstmals bei der „mittleren Samstagnacht“ auf Veranlassung Kommandant Dietermayr der Parkplatz gegenüber vom GH Herzog überwacht und eine Einstellgebühr zu Gunsten der Feuerwehrkasse eingehoben.

Durch die zunehmende Motorisierung sah sich die Gemeinde veranlasst einen Ordnerdienst für die Fahrzeuge einzuführen (Aufnahme vor 1972).

Bild 3

Am 8. November 1958 fand eine „Hydrantenübung“ im Ortsgebiet von Adlwang statt. Die Gemeinde Adlwang hat eine Ortswasserversorgungsanlage errichtet.

1958 Zeughausausbau oder Zeughausneubau

Das alte Feuerwehrdepot entsprach schon längst nicht mehr den Bedürfnissen der Feuerwehr, der Rüstwagen (gekauft 1959), ein paar Kleiderschränke und ein Schlauchlager fanden gerade Platz, weitere Ausrüstungs-gegenstände konnten nicht mehr untergebracht werden.

Schon seit einiger Zeit sorgt die Erweiterung des Zeughauses bei den Verantwortlichen für Kopfzerbrechen. Beim derzeitigem Standort konnte ein allfälliger Umbau mangels Grundstücksverfügbarkeit und wegen der allzu nahen Ausfahrt zur Straße nicht in Angriff genommen werden. Bürgermeister Höllhuber schlug deshalb vor, eine Neuplanung an einer geeigneten Stelle vorzunehmen. Es soll eine Zeugstätte mit einer Wohnung gebaut werden.

Bei der letzten Kommandowahl wurde kein Lotsenkommandant gewählt. Kommandant Dietermayr gibt zu bedenken, dass ein Lotsenkommandant für eine funktionierende Wehr erforderlich ist. Der Schmiedemeister David Straßmayr wird Lotsenkommandant.

Bild 4: Feuerwehrhaus 1958
Bild 5: Kdt. Karl Dietermayr

1959 

Rüstwagenkauf:
Über Anfrage bei der Fa. Rosenbauer, ob eine Möglichkeit zum Ankauf eines gebrauchten Aufbaues für den Rüstwagen A Typ 2000 bestünde, teilte die Fa. Rosenbauer mit, dass ein gebrauchter Rüstwagen ein „Leichtes Löschgruppenfahrzeug, Type Steyr A LF 8/S“ in Schwertberg zum Verkauf angeboten wird. Eine Abordnung der Feuerwehr und Gemeindevertretung besichtige das Löschfahrzeug und nach entsprechender Verhandlung kam eine Einigung über den Verkaufspreis zustande.

Bild 6: Leichtes Löschgruppenfahrzeug Steyr A LF/S, ausgerüstet mit einer Vorbaupumpe und Leiter. Alois Kammerhuber und Leopold Wasserbauer

Schwarze Uniformhosen werden in Auftrag gegeben.
7. Juni 1959: Ausrückung zum Zimmerbrand Objekt Mitterhauser nach Waldneukirchen; auf der Anfahrt wurde der Feuerwehr mitgeteilt, dass der Brand unter Kontrolle sei und dass daher kein weiterer Einsatz mehr notwendig sei.

14. Juni 1959: Teilnahme beim Leistungswettbewerb in Silber in Gmunden

3. Juli 1959: Ausrückung zum Zimmerbrand Objekt Meisl nach Nußbach; ein Einsatz der Feuerwehr war nicht mehr notwendig.

12. Juli 1959: Einweihung der neuerrichteten Ortswasserleitung mit anschließender Hydrantenübung.

3. Juli 1959: Ausrückung zum Brand der Hofmühle in Rohr; ein Einsatz der Feuerwehr war nicht mehr notwendig.

1960   

4. März: Ausrückung zum Brand der hölzernen Wagenhütte beim Bauer im Pölla, Gemeinde Nußbach.

Grundstücksabtrennung und -vermessung für das neue Zeughaus am 27. März 1960. Die Familie Hermann Staudinger, Besitzer des Gasthofes Herzog, hat der Gemeinde Adlwang den nötigen Baugrund zu einem günstigen Anerkennungspreis zur Verfügung gestellt.

3. Juli 1959: Ausrückung zum Brand im Ziegelwerk Mayrhofer, Gemeinde Waldneukirchen.
Der Brand entstand durch Funkenflug, es entstand mäßiger Sachschaden.

1961

Bauverhandlung für das neue Zeughaus am 8. 8. 1961

Teilnahme am 90jährigen Gründungsfest der FF Bad Hall.

1962   

21.1.1962: Ausrückung zum Brand des Gehöftes Zwirn in Krottendorf, Gemeinde Rohr im Kremstal. Die Feuerwehr Adlwang kam nicht mehr zum Einsatz. Der Hof brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Brand wurde durch den 4½ jährigen Sohn des Hofbesitzers beim Spielen mit den Streichhölzern in der Scheune ausgelöst.

Das Ausmaß der Zeughausplanung wurde von Amt der oö. Landesregierung abgewiesen, das Zeughaus musste daher neu geplant werden.

Erprobung von Funkgeräten anlässlich einer Abschnittsübung am 29.9.1962

1963

Neuerliche Planvorstellung für das neue Zeughaus durch Bgm. Höllhuber, das Kommando wünscht einige Abänderungen – die Platzbedürfnisse sollen weitgehend einen modernen Feuerwehrbetrieb ermöglichen.

26. Juni 1963: Brand in der Forsterwimm, Gemeinde Pfarrkirchen.
Durch rasches Eingreifen der FF Natzberg und FF Adlwang konnte der durch Blitzschlag entstandene Brand rasch lokalisiert werden.

Bei der Feuerwehrversammlung am 16. Oktober 1963 wurde beschlossen, dass die Feuerwehr den Parkplatzdienst während der „Goldenen Samstagnächte“ für dieses Jahr und auch in Zukunft übernimmt. Die hierbei beteiligten Kameraden erhalten für den Ordnerdienst eine Entschädigung von S 15,- pro Stunde (entspricht € 1,09).

Bild 7
Bild 8: Das neue Zeughaus wird durch unzählige freiwillige Arbeitsstunden der Kameradschaft errichtet

1964

Kamerad Johann Achathaler, Emsenhub 8, wird zum Lotsenkommandanten gewählt.

19.- 21. Juni 1964 Teilnahme am 2. Landesfeuerwehrtag in Steyr – Leistungswettbewerb in Silber und Bronze.

Wie im Vorjahr beschlossen, sorgt die Feuerwehr für die Ordnung und Einteilung der Parkplätze während der „Goldenen Samstagnächte“. Die Parkgebühr beträgt S 5,- (entspricht € 0,36), Ortsbewohner zahlen nur einmal.

18. September 1964:    Brand beim Bauer in Stocker, Mühlgrub 45, Gemeinde Adlwang, Ursache Heuselbstentzündung. Der Brand vernichtete beinahe das gesamte Anwesen. Der extreme Südwestwind und der vorherrschende Wassermangel erschwerten die Brandbekämpfung. Der Brand wurde von folgenden Feuerwehren bekämpft:
Adlwang, Bad-Hall mit 3 Löschzügen, Waldneukirchen, Hilbern, Steinerdorf, St. Nikola, Rohr, Sierning mit 3 Zügen, Nußbach mit 2 Zügen, Sierninghofen, Grünburg mit 2 Zügen, Kematen, Steinbach mit 2 Zügen und Schwamming; insgesamt standen 7 Tragkraftspritzen, 500m B-Schläuche, 600m C-Schläuche, 6 Strahlrohre, 1 B-Strahlrohr sowie 80 Feuerwehrmänner im Einsatz.

Bild 9: Feuerwehrhaus

Bereits 1963 konnte mit Hilfe unzähliger freiwilliger Arbeitsstunden der Rohbau des neuen Zeughauses hergestellt werden. 1964 stand der Innenausbau an.

Bild 10: v.l. Neuhofer Josef, Matzke Alois, Altmann Johann, Zweckmayr Johann, Hauselberger Alois, Breinesberger Fritz, Schwarzenbrunner Ernst, Bruckbauer Josef, Zeilinger Hermann und Kammerhuber Alois

1965   

Vorführung des angeschafften „Schweren Atemschutzgerätes“ bei der Jahreshauptversammlung.

18. und 19. September 1965: Segnung des „Zeughauses und Musikheimes“

Bild 11: Feuerwehrhauseinweihung 1965
Bild 12: Feuerwehreinweihung 1965

Eröffnungsfeierlichkeiten in Adlwang – das neue Zeughaus wird gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. Tribüne v.l. Bezirksfeuerwehr-Kommandant OBR Otto Stögmüller, GR Eibl Erich, Kdt. HBI Karl Dietermayr, Vzbgm. Gurtner Josef, in Vertretung des Landesfeuerwehr-Kommandant OBR Josef Stundner und Abschnitt-Kommandant BR Franz Petschl.

Das Erdgeschoss des Neubaues dient zur Unterbringung der Feuerwehrgerätschaften. Im Obergeschoss befinden sich der Proberaum der Musikkapelle sowie ein Amtsraum und eine provisorische Lehrküche. Das alte Feuerwehrhaus wurde im Jahre 1972 abgebrochen.

Bürgermeister Leopold Höllhuber erhält für sein verdienstvolles Wirken für die Feuerwehr die Ehrenmitgliedschaft der FF Adlwang. Am Tag der Zeughaussegnung wird ihm das Feuerwehrverdienstkreuz III. Stufe verliehen.

Die Feuerwehr übernimmt nun schon routinemäßig die Ordnung und Regelung der Parkplätze während der „Goldenen Samstagnächte“. Die hierbei beteiligten Kameraden erhalten für den Ordnerdienst eine Entschädigung von S 10,- pro Stunde (entspricht € 0,73). Der Reingewinn der Einnahmen wird dem Konto für den geplanten Kauf eines Löschfahrzeuges zugeführt.

27. Dezember 1965: Brandausrückung zum Fuchsengut in Waldneukirchen.

1966   

Im Anschluss der Jahreshauptversammlung am 24. April 1966 bringt erstmals Feuerwehrkamerad Josef Bruckbauer einen Farbbildervortrag über die Tätigkeit der Feuerwehr im Jahre 1965.

28. Juli 1966: Hochwassereinsatz – das Hochwasser des Sulzbaches bedrohte die Greimühle, bei der Brandmühle musste Holzschnittware vor den Fluten gesichert werden.

1967

26. Februar 1967, ungewöhnliche Winterstürme fegen über das Land. Der unbewohnte Hof „Nöstbüch“ erlitt schwere Windschäden. Die Feuerwehr wurde gebeten, bei der Sicherung der Heuernte mitzuhelfen. Auch beim Unterbrandner richtete der Windsturm schwere Schäden bei der Dachdeckung an. Herbeigerufene Feuerwehrmänner halfen bei der Dacheindeckung.

Bild 13: Neues Zeughaus dessen Fassade der Malermeister Georg Hochmayr aus Grünburg gestaltete
Bild 14: Gruppenfoto vom 7. Mai 1967
1. Reihe sitzend von links: Johann Wasserbauer, Max Oberreiter, Ignaz Dickbauer, Johann Aigner, Bgm. Leopold Höllhuber, Kdt. Karl Dietermayr, Balthasar Wasserbauer, Alois Kammerhuber, Johann Achathaler, Franz Wasserbauer, Johann Hieslmayr;
2. Reihe v. l.: Johann Kammerhuber, Leopold Höllhuber jun., Johann Bögl, Johann Zweckmayr, Alfred Riener, Johann Platzer, Josef Mandorfer, Alois Hauselberger, Karl Pürstinger, Franz Breinesberger, Franz Achathaler;
3. Reihe v. l.: Hermann Zeilinger, Leopold Wasserbauer, Josef Bruckbauer, Ernst Gebesmair, Johann Schned, Johann Lettenmair, Josef Singhuber, Ernst Schwarzenbrunner, Breinesberger Fritz;
4. Reihe v. l.: Franz Baumgartner, Fritz Felberbauer, Alois Matzke, Johann Altmann, Josef Neuhofer, Leopold Wasserbauer jun. Alois Forster, Karl Dietermayr jun. Karl Weiermair.

Am 24. September 1967 fand die Segnung des neuen Gemeindeamtes statt. Bürgermeister Höllhuber ersucht die Feuerwehr, den Absperr- und Ordnerdienst zu übernehmen.

Bei den „Goldenen Samstagnächten“ wurde das Parkverbot in Richtung Bad-Hall erweitert; eine Umleitung nach Waldneukirchen bzw. umgekehrt nach Bad-Hall wurde eingerichtet. Um gegen Schadensansprüche bei der Parkplatzüberwachung gerüstet zu sein, wurde eine Versicherung abgeschlossen. Der Versicherungsaufwand erhöhte die Parkplatzgebühr von S 5,- auf S 6,- (entspricht € 0,44).

25. November 1967: Die FF Adlwang erwirbt von der Fa. Rosenbauer ein Leichtes Löschfahrzeug Type „LLF“ Opel-Blitz mit Vorbaupumpe Type „ TS Automatic RV 120“ zum Gesamtpreis von S 197.180,- (entspricht € 14.329,63) – (Nachlass berücksichtigt). Den alten Rüstwagen nahm die Fa. Rosenbauer um den Preis von S 8.000,- (entspricht € 581,38) zurück.

Am 9. Dezember 1967 erfolgte die Auslieferung des neuen Löschfahrzeuges mit Tragkraftspritze bzw. der vereinbarte Fahrzeugtausch. Das neue Löschfahrzeug Opel Blitz mit der neuen Tragkraftspritze wird von der Fa. Rosenbauer geliefert.

Bild 15: V.l. Kdt. Karl Dietermayr, Altmann Johann, Neuhofer Josef, Hr. Wiener – Vertreter Fa. Rosenbauer, Pürstinger Karl, Wasserbauer Franz, Dietermayr Karl, Schwarzenbrunner Ernst, Mandorfer Josef, Johann Zweckmayr und Alois Kammerhuber.

1968

4. Mai 1968: Florianifeier und Löschfahrzeugsegnung mit anschließender Schauübung

Bild 16: Florianifeier 1968
Bild 17: Florianifeier 1968

Segnung des Löschfahrzeuges Opel Blitz mit der neuen Tragkraftspritze. Die Florianifeier stand diesmal ganz im Zeichen der getätigten Neuanschaffungen. Das Löschfahrzeug mit der Vorbaupumpe wurde gesegnet und anschließend in einer Schauübung der Bevölkerung präsentiert. Am Abend fand der Kameradschaftsabend mit den „Kogler Buam“ im Gasthaus Herzog statt.

Löschteich Hieslmayr; Löschangriff mit 2 C-Rohren von der Vorbaupumpe aus vorgetragen.     

Bild 18: Aufbau der Saugleitung
Bild 20: Einsatz mit schwerem Atemschutz

Aus der Garage der Fleischhauerei Zeilinger qualmt schwarzer Rauch hervor; gelagertes Isoliermaterial aus Kunststoff ist in Brand geraten – ein Einsatz mit schwerem Atemschutz und Löschgerät ist zur Brandbekämpfung erforderlich.

Bild 19: Aufbau der Druckleitung
Bild 21: Autobrandlöschung mit Schaum

Ein abgestellter PKW fängt Feuer, der Fahrzeugbrand wurde mit Schaum gelöscht.

30. Oktober 1968: Brand beim Anwesen des Tanschachnergutes in Mühlgrub 48, Gemeinde Adlwang. Der Brand brach im Schweinestall durch eine schadhafte Ferkel-Wärmelampe aus. Der rasch entdeckte Brand konnte durch die Feuerwehren von Waldneukirchen, Bad-Hall, Pfarrkirchen, Hehenberg, Grünburg und Adlwang lokalisiert werden.

1969   

9. Jänner 1969: Brand in der Brauerei Mühlgrub, Gemeinde Pfarrkirchen.
Durch Schweißarbeiten entstand ein Brand in der neuen Limonadenabfüllanlage. Besonders die vorhandene Rohrisolierung verbreitete die Brandentwicklung in den flachen Dachboden. Die FF Adlwang wurde erst 30 Minuten nach Brandausbruch angewiesen, zum Brandort auszurücken. Der Grund der erforderlichen Ausrückung bestand darin, dass unglücklicherweise bei den anwesenden Feuerwehren keine Ausrüstung für schweren Atemschutz und Frischluftgerät zur Verfügung stand. Feuerwehrkamerad Josef Mandorfer kam mit dem schweren Atemschutz zum Einsatz.

Ankauf von 2 Stk. Atemschutzgeräte sowie Verkehrszeichen für allfällige Ordnerdienste.
Bei der Generalversammlung am 23. März 1969 wurden Leitlinien für die Aufnahme in die Feuerwehr bekannt gemacht:

Grundvoraussetzung des Probefeuerwehrmannes:

1. Es wird verlangt, dass der Feuerwehrmann in Uniform diszipliniert auftritt.
2. Teilnahme an einem Leistungsbewerb. Besuch eines Grundlehrganges in der Landesfeuerwehrschule sowie Teilnahme an Übungen und Dienstleistungen der Feuerwehr.
3. Nach Erfüllung der vorhin angeführten Voraussetzungen wird dem Feuerwehrmann die Ausgangsuniform kostenlos übergeben, wofür er dann persönlich haftbar ist.

14. September 1969 – Bezirksfeuerwehrnassbewerb Bezirk Steyr-Land in Adlwang

38 Gruppen erschienen zu den Bewerben in Silber und Bronze. Die Bewerbsgruppen der FF Adlwang I und II erreichten die Plätze 12 und 16 in Bronze. Die Jugendgruppe erreichte Platz 5 von 7 Teilnehmern. Abschießend gab es eine Schauvorführung der Feuerwehren von Bad-Hall und Adlwang.

Bild 22: Nassbewerb in Adlwang
Bild: 24: Jugendgruppe Adlwang beim Bewerb 1969
Bild 23: Nassbewerb in Adlwang
Bild 25: Bewerb 1969

24. April 1969: Selchbrand in der Obernhub. Der Brand wurde rechtzeitig bemerkt und gelöscht.

25. April 1969: Brand im Straßnerhäusl in Möderndorf, Gemeinde Pfarrkirchen. Der Dachstuhl des Einfamilienhauses ist infolge Kurzschluss abgebrannt.


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